Am Sonntagmorgen, dem 19. Juli 2026, wurde gegen 6.40 Uhr im Bereich der Dornbergstraße in Torgelow ein lebloser Mann an der Uecker entdeckt. Bei dem Verstorbenen handelt es sich nach Angaben der Polizei um einen 42-jährigen Deutschen.
Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen. Zusätzlich soll eine rechtsmedizinische Untersuchung klären, woran der Mann starb und welche Umstände zu seinem Tod führten. Eine abschließende Bewertung der Hintergründe war am Sonntag noch nicht möglich.
Polizei hält sich zu möglichen Hintergründen zurück
Ob es sich um einen Unfall, ein medizinisches Geschehen, ein Fremdverschulden oder eine andere Ursache handelt, ist bislang nicht bekannt. Die Polizei machte ausdrücklich keine Angaben, die bereits auf eine Straftat hindeuten würden.
Deshalb sollte derzeit weder von einem Tötungsdelikt noch von einem Unglücksfall gesprochen werden. Erst die Ergebnisse der kriminalpolizeilichen und rechtsmedizinischen Untersuchungen können Klarheit bringen.
Zeugen aus der Nacht gesucht
Für die Ermittler ist insbesondere der Zeitraum zwischen Samstagabend, 18. Juli, 20 Uhr, und Sonntagmorgen, 19. Juli, 6.30 Uhr von Bedeutung.
Gesucht werden Menschen, die im Bereich der Dornbergstraße, an der Uecker oder in der näheren Umgebung auffällige Beobachtungen gemacht haben. Von besonderem Interesse sind Hinweise auf Personen, Fahrzeuge oder andere ungewöhnliche Vorgänge, die mit dem Geschehen zusammenhängen könnten.
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Anklam unter 03971 251-0, jede andere Polizeidienststelle sowie die Onlinewache der Polizei Mecklenburg-Vorpommern entgegen.
Keine Spekulationen über ein Verbrechen
Der Fund eines Toten in einem öffentlichen Bereich führt schnell zu Gerüchten. Solange die Todesursache ungeklärt ist, wären Spekulationen jedoch unseriös und könnten Angehörige zusätzlich belasten.
Belastbar ist derzeit nur: Ein 42-jähriger Mann wurde leblos an der Uecker gefunden, die Ermittlungen laufen und die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Jede Beobachtung kann wichtig sein
Auch scheinbar unbedeutende Wahrnehmungen können für die Rekonstruktion der letzten Stunden des Mannes entscheidend sein. Wer in dem genannten Zeitraum in der Umgebung unterwegs war, sollte daher prüfen, ob ihm Personen, Fahrzeuge, Geräusche oder andere Auffälligkeiten aufgefallen sind.