Greifswald wird vom 24. bis 26. August zum Treffpunkt internationaler Physiker. Die Universität kündigt für diese drei Tage die Fachtagung „Spins, Waves and Interactions 2026“ an. Wissenschaftler aus mehreren Ländern beschäftigen sich mit physikalischen Wechselwirkungen, Wellenphänomenen und magnetischen Spins.
An der wissenschaftlichen Leitung beteiligt ist unter anderem Professor Markus Münzenberg von der Universität Greifswald.
Weitere Organisatoren kommen aus Konstanz, Prag und anderen Forschungsstandorten.
Spinphysik steckt hinter moderner Elektronik
Der sogenannte Spin ist eine quantenmechanische Eigenschaft von Teilchen.
Seine gezielte Nutzung spielt beispielsweise bei neuen Speichertechnologien, Sensoren und der Entwicklung energieeffizienter Elektronik eine Rolle.
Das Forschungsgebiet verbindet deshalb Grundlagenphysik mit technologischen Anwendungen.
Internationale Tagungen stärken Wissenschaftsstandort
Für Greifswald sind solche Fachtagungen mehr als interne Hochschultermine.
Gastwissenschaftler reisen in die Stadt, Forschungsgruppen knüpfen Kontakte und gemeinsame Projekte können entstehen.
Gerade während der vorlesungsfreien Zeit nutzt die Universität ihre Infrastruktur regelmäßig für internationale Sommerschulen und Konferenzen.
Ende August rückt dabei die Physik in den Mittelpunkt.
Quellen
Universität Greifswald Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald