Eine bislang ungenutzte Dachfläche soll künftig einen Teil des Energiebedarfs der Skate Arena selbst decken. Mit der neuen Solaranlage setzt die Stadt Sondershausen ihre Strategie fort, kommunale Gebäude stärker für erneuerbare Energien zu nutzen und gleichzeitig die laufenden Kosten zu begrenzen.

Die Photovoltaikanlage wurde in den vergangenen Wochen auf dem Dach der Skate Arena installiert.

Stadt stellt 36.000 Euro bereit

Für Planung und Umsetzung der Maßnahme sind im Haushalt der Stadt Sondershausen für das Jahr 2026 insgesamt 36.000 Euro vorgesehen.

Nach Abschluss der Planungen und der anschließenden Ausschreibung konnten die Arbeiten Anfang August beginnen.

Zwei Unternehmen setzen Anlage um

Der Gerüstbau sowie das Auslegen und die Installation der Solarpaneele wurden von der Firma Melnek aus Toba übernommen.

Anschließend führte Elektro Schröder aus Sondershausen die notwendigen Elektro- und Anschlussarbeiten aus.

Damit ist die technische Installation der Anlage abgeschlossen.

Weniger Strom aus dem öffentlichen Netz

Mit der neuen Photovoltaikanlage verfolgt die Stadt zwei Ziele.

Zum einen soll die Nutzung erneuerbarer Energien auf kommunalen Gebäuden weiter ausgebaut werden. Zum anderen soll der vor Ort erzeugte Solarstrom den Strombezug der Skate Arena aus dem öffentlichen Netz verringern.

Davon verspricht sich die Stadt langfristig niedrigere Betriebskosten.

Bürgermeister sieht Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit verbunden

Bürgermeister Steffen Grimm hebt vor allem die doppelte Wirkung der Investition hervor.

Mit der Photovoltaikanlage werde eine bereits vorhandene Fläche genutzt, um künftig einen Teil der benötigten Energie selbst zu erzeugen. Dadurch könnten Klimaschutz und wirtschaftliches Handeln miteinander verbunden und langfristig Betriebskosten eingespart werden.

Angaben zur Leistung der Anlage oder zur erwarteten jährlichen Stromproduktion enthält die Pressemitteilung nicht.

Quellen

Stadtverwaltung Sondershausen – Pressemitteilung vom 10. August 2026