Die Mecklenburgische Bäderbahn Molli setzt am Donnerstag, 13. August, noch einmal einen ihrer auffälligsten Sonderzüge auf die Strecke. Unter dem Titel „Raubüberfall“ wird eine historische Erlebnisfahrt angeboten, bei der die Dampfbahn nicht nur Verkehrsmittel, sondern Teil einer Inszenierung wird.
Der Zug gehört zu den besonderen Sommerangeboten der Bahn.
Regulär verbindet der Molli Kühlungsborn mit Heiligendamm und Bad Doberan. Die historische Schmalspurbahn ist dabei sowohl Nahverkehrsmittel als auch eine der bekanntesten touristischen Attraktionen der Region.
Eisenbahn ist in Kühlungsborn alltäglicher Teil des Stadtbildes
Anders als viele Museumsbahnen fährt der Molli mitten durch bewohnte Straßen und verbindet reguläre Bahnhöfe.
In Kühlungsborn liegen gleich mehrere Stationen.
Dadurch erleben nicht nur Eisenbahnfans die Dampflokomotiven, sondern Einwohner und Urlauber im Alltag.
Die besondere Mischung aus Verkehr und touristischem Erlebnis ist wirtschaftlich wichtig für die gesamte Küstenregion.
Sonderzüge schaffen zusätzliche Einnahmen
Veranstaltungsfahrten erfüllen für Bahnbetreiber eine weitere Funktion.
Sie ermöglichen zusätzliche Erlöse neben dem normalen Fahrkartenverkauf und sprechen Besucher an, die sonst möglicherweise nicht mit der Bahn gefahren wären.
Damit wird historische Technik wirtschaftlich genutzt, ohne den regulären Betrieb vollständig zu ersetzen.
Im Oktober folgt großes Bahnhofsfest
Nach dem Sonderzug am 13. August bleibt der Veranstaltungskalender des Molli nicht leer.
Für den 3. Oktober ist das Bahnhofsfest „Schall und Rauch“ angekündigt.
Die Bahn zeigt damit, dass sie sich nicht ausschließlich als Verkehrsunternehmen versteht, sondern zugleich als touristischer und kultureller Anbieter.
Quellen
Mecklenburgische Bäderbahn Molli GmbH