Usedom bekommt am kommenden Wochenende einen seiner ungewöhnlicheren Kulturtermine des Sommers. Vom 14. bis 16. August findet in den Kaiserbädern ein Bodypainting Festival statt. Internationale und mehrfach ausgezeichnete Künstler verwandeln dabei Körper in großflächige, temporäre Kunstwerke.

Das Format unterscheidet sich deutlich von klassischen Ausstellungen.

Die Kunst entsteht live vor Publikum und existiert nur für begrenzte Zeit.

Damit verbinden sich Malerei, Performance, Fotografie und Inszenierung.

Kaiserbäder nutzen öffentlichen Raum als Galerie

Für eine Tourismusregion ist das Konzept besonders interessant.

Die Besucher müssen kein Museum betreten. Kunst wird dort sichtbar, wo Urlauber ohnehin unterwegs sind.

Genau darin liegt ein Teil des touristischen Potenzials solcher Veranstaltungen: Sie schaffen Bilder, die über soziale Netzwerke und Fotografie weit über den eigentlichen Veranstaltungsort hinaus verbreitet werden.

Internationale Künstler erhöhen Reichweite

Die Kaiserbäder werben ausdrücklich mit international bekannten und ausgezeichneten Bodypainting-Künstlern.

Für die Destination Usedom ist das mehr als ein Programmpunkt.

Außergewöhnliche Veranstaltungen sind ein Mittel, sich im Wettbewerb der deutschen Ostseebäder voneinander abzuheben.

Strand und Seebrücke allein besitzen viele Ferienorte – ein klar erkennbares Veranstaltungsprofil kann zusätzliche Aufmerksamkeit schaffen.

Festival fällt mitten in die Hochsaison

Der Termin vom 14. bis 16. August liegt mitten in einer ohnehin stark besuchten Reisezeit.

Für Gastronomie, Hotellerie und Einzelhandel kann zusätzliche Besucherfrequenz wirtschaftlich interessant sein.

Gleichzeitig stellt jede größere Veranstaltung Anforderungen an Verkehrslenkung, Sicherheit und öffentliche Flächen.

Das Wochenende wird damit nicht nur künstlerisch, sondern auch organisatorisch ein weiterer Belastungstest für die Kaiserbäder.

Quellen

Kaiserbäder Ahlbeck · Heringsdorf · Bansin