Berlins landeseigene Unternehmen stehen vor einem der größten Investitionsprogramme der kommenden Jahre. Insgesamt 22 Unternehmen wollen bis 2030 rund 13,6 Milliarden Euro in Infrastruktur und Klimaschutz investieren. Wie der Senat mitteilt, stellt das Land zusätzlich 2,3 Milliarden Euro zur Verfügung.
Strom- und Wärmenetze stehen im Mittelpunkt
Ein großer Teil der Investitionen fließt in die Energieversorgung. Dazu gehören der Ausbau und Schutz des Stromnetzes sowie die Umstellung der Wärmeversorgung auf emissionsärmere Technologien.
Auch Photovoltaikanlagen und die energetische Modernisierung öffentlicher Gebäude sind Bestandteil des Programms.
22 Landesunternehmen beteiligt
Der Klimapakt umfasst Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen der Berliner Daseinsvorsorge. Neben Energie- und Infrastrukturunternehmen gehören auch Charité und Vivantes dazu.
Damit betrifft das Investitionsprogramm nicht nur Energie, sondern auch Gesundheitsversorgung, Immobilien und öffentliche Dienstleistungen.
Berlin verspricht wirtschaftlichen Effekt
Der Senat betrachtet die Ausgaben ausdrücklich auch als Investitionen in den Wirtschaftsstandort. Bauunternehmen, Handwerksbetriebe, Technologieanbieter und Energiefirmen könnten von den milliardenschweren Aufträgen profitieren.
Zugleich sollen die Maßnahmen die Versorgungssicherheit und Widerstandsfähigkeit der Hauptstadt erhöhen.
Umsetzung läuft bis 2030
Die Investitionen sind Bestandteil des Klimapakts 2025 bis 2030 und verteilen sich auf mehrere Jahre.
Damit entsteht ein längerfristiges Auftragsvolumen, das weit über einzelne Energieprojekte hinausgeht und große Teile der Berliner öffentlichen Infrastruktur betrifft.
Quelle:
Berliner Senat, Klimapakt 2025–2030.