Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig unterstützt die Pläne der Bundesregierung zur Einführung einer Frühstartrente. Vorgesehen ist, dass der Bund für Kinder zwischen sechs und 18 Jahren monatlich zehn Euro für die spätere Altersvorsorge anlegt. Beginnen soll das Modell mit dem Geburtsjahrgang 2020.
Zehn Euro monatlich für Kinder
Wie die Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern mitteilt, sieht das Konzept der Bundesregierung eine staatlich finanzierte Vorsorgeleistung für Kinder vor. Für jedes Kind zwischen sechs und 18 Jahren sollen monatlich zehn Euro angelegt werden.
Der Einstieg soll mit dem Geburtsjahrgang 2020 erfolgen. Anschließend sollen in jedem Jahr die jeweils neu sechs Jahre alt werdenden Kinder in das Modell aufgenommen werden.
Bundesregierung bringt Entwurf auf den Weg
Nach Angaben der Staatskanzlei hat die Bundesregierung am 12. August einen entsprechenden Gesetzentwurf auf den Weg gebracht. Damit beginnt das parlamentarische Verfahren für die geplante Frühstartrente.
Schwesig begrüßt den Ansatz, neben der gesetzlichen Rente auch die private Vorsorge frühzeitig zu stärken.
Schwesig betont Chancengerechtigkeit
Die Ministerpräsidentin erklärte am Rande von Terminen im Landkreis Ludwigslust-Parchim, staatliche Unterstützung bei der Altersvorsorge sei sinnvoll. Die Frühstartrente stärke Familien und Kinder unabhängig davon, wie viel Geld den Eltern zur Verfügung stehe.
Aus ihrer Sicht ist das Modell deshalb auch ein Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit. Der Staat helfe früh beim Aufbau einer zusätzlichen Vorsorge und ergänze damit die gesetzliche Rentenversicherung.
Quelle: Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern, Pressemitteilung Nr. 190/2026 vom 12. August 2026.