Brandenburg hat seine bisherige Nachhaltigkeitsplattform neu aufgestellt und um den Klimaschutz erweitert. Unter dem neuen Namen „Nachhaltigkeits- und Klimaplattform Brandenburg“ soll das Angebot künftig als zentrale Anlaufstelle für Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik dienen.

Wie das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa mitteilt, verbindet der Relaunch ein neues Design mit erweiterten Inhalten und einer überarbeiteten Nutzerführung. Informationen zu Projekten, Entwicklungen und Veranstaltungen sollen dadurch schneller auffindbar werden.

Klimaschutz rückt stärker in den Mittelpunkt

Die Plattform soll nicht nur Informationen bereitstellen, sondern auch Initiativen im Land miteinander vernetzen.

Nach Angaben von Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Martina Klement trägt die Umbenennung dem wachsenden Stellenwert des Klimaschutzes innerhalb der nachhaltigen Entwicklung Rechnung. In der Mitteilung verweist sie dabei ausdrücklich auf die derzeit ausgeprägte Hitzeperiode in Brandenburg.

Projekte und Beteiligungsmöglichkeiten gebündelt

Nutzer sollen auf der Plattform aktuelle Entwicklungen und Veranstaltungen aus dem Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz finden.

Darüber hinaus werden Aktivitäten verschiedener Akteure im Land vorgestellt und Möglichkeiten zur Beteiligung aufgezeigt. Das Ministerium verspricht durch die neue Gestaltung eine übersichtlichere Navigation und schnelleren Zugriff auf relevante Informationen.

Externe Geschäftsstelle übernimmt Betreuung

Mit dem Betrieb einer neuen Geschäftsstelle und der Betreuung der Internetplattform hat das Ministerium die agrathaer GmbH beauftragt.

Das Vorgängerangebot war bereits 2019 als „Nachhaltigkeitsplattform Brandenburg“ eingerichtet worden. Die nun erfolgte Umbenennung macht den Klimaschutz erstmals ausdrücklich zum Bestandteil des Namens.

Teil des Brandenburger Klimaplans

Der Relaunch ist zugleich Bestandteil einer im Klimaplan Brandenburg vorgesehenen Maßnahme.

Die Landesregierung will damit gesellschaftliche Vernetzung und Engagement für Nachhaltigkeit und Klimaschutz stärken. Die neue Plattform ist nach Angaben des Ministeriums ab sofort freigeschaltet.

Quelle:

Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg, Pressemitteilung vom 12. August 2026.