Ein schwerer Fahrradunfall auf Hiddensee zeigt nach Einschätzung der Polizei, welchen Unterschied ein Helm bei einem Sturz machen kann. Die verletzte Fahrerin musste medizinisch versorgt werden.

Der Unfall ereignete sich am Mittwoch gegen 14.20 Uhr auf einem unbefestigten Weg im Bereich des Leuchtturms Gellen.

Die 63-jährige E-Bike-Fahrerin wollte nach den bisherigen Erkenntnissen einen Steinwall überqueren und stürzte dabei. Die Polizei veröffentlichte die Meldung am Donnerstagmorgen.

Fahrerin erlitt schwere Verletzungen

Die Frau wurde bei dem Sturz schwer verletzt. Angaben zur genauen Art ihrer Verletzungen wurden zunächst nicht veröffentlicht.

Nach Einschätzung der Polizei verhinderte der getragene Fahrradhelm wahrscheinlich noch schwerere Folgen.

E-Bikes stellen besondere Anforderungen

E-Bikes ermöglichen auch auf längeren Strecken oder bei Gegenwind ein zügiges Vorankommen. Das zusätzliche Gewicht und die höhere Geschwindigkeit können bei unbefestigten Wegen jedoch das Unfallrisiko erhöhen.

Steine, Sand, Wurzeln und unebene Übergänge erfordern eine angepasste Geschwindigkeit. Besonders beim Überqueren von Hindernissen kann das Vorderrad wegrutschen oder blockieren.

Helmaktion auf Hiddensee erst kurz zuvor gestartet

Erst einen Tag vor der Unfallmeldung hatte die Polizei über eine Aktion für mehr Fahrradsicherheit auf Hiddensee informiert. Dabei wurden 77 Fahrradhelme zur Verfügung gestellt.

Der Unfall unterstreicht die Bedeutung dieses Angebots. Ein Helm kann Verletzungen nicht vollständig verhindern, aber die Belastung für den Kopf bei einem Aufprall deutlich reduzieren.

Quellen

– Polizeipräsidium Neubrandenburg: „Schwerer Fahrradunfall auf Hiddensee – Fahrradhelm verhindert vermutlich Schlimmeres“, veröffentlicht am 6. August 2026
– Polizeipräsidium Neubrandenburg: Präventionsaktion zur Fahrradsicherheit auf Hiddensee