Eine Kontrolle des Ordnungsamtes hat in Cottbus-Sachsendorf zur vollständigen Schließung eines Geschäfts geführt. In einem Lebensmittelladen stellten die Kontrolleure nach Angaben der Stadt den illegalen Verkauf nicht deklarierter Vapes an Minderjährige fest. Die Produkte sollen unter dem Ladentisch verkauft worden sein. Bei der Jugendschutzkontrolle wurde eine größere Menge Vapes sichergestellt.

Der Einsatz beschränkte sich allerdings nicht auf den Verkauf der E-Zigaretten.

Barbershop im Hinterzimmer entdeckt

Bei der weiteren Kontrolle des Ladens stießen die Mitarbeiter des Ordnungsamtes nach Angaben der Stadt auf einen weiteren unerlaubten Geschäftsbetrieb.

In einem Hinterzimmer wurde demnach ein illegal geführter Barbershop betrieben.

Daraufhin untersagte das Ordnungsamt den Geschäftsbetrieb vollständig.

Verkauf an Minderjährige sofort gestoppt

Ausgangspunkt des Einsatzes war eine Jugendschutzkontrolle.

Dabei wurde festgestellt, dass nicht deklarierte Vapes an Minderjährige verkauft wurden. Der Verkauf wurde unmittelbar beendet.

Welche Menge genau beschlagnahmt beziehungsweise sichergestellt wurde, nennt die Stadt in ihrer Pressemitteilung nicht. Sie spricht lediglich von Vapes „in großer Menge“.

Auch nähere Angaben zu den Betreibern des Geschäfts oder zu möglichen weiteren rechtlichen Konsequenzen enthält die Mitteilung nicht.

Geschäft vollständig geschlossen

Die Kombination aus illegalem Vape-Verkauf und dem nicht genehmigten Barbershop führte schließlich dazu, dass der gesamte Geschäftsbetrieb untersagt wurde.

Damit blieb es nicht bei der Sicherstellung der Produkte. Das Ordnungsamt griff unmittelbar in den laufenden Betrieb ein und beendete die gewerblichen Aktivitäten vor Ort.

Weitere Angaben dazu, wie lange die Schließung gilt oder welche ordnungsrechtlichen Verfahren nun folgen, macht die Stadt bislang nicht.

Quellen

Stadt Cottbus – Pressebüro, Pressemitteilung vom 10. August 2026