Die Rostocker Polizei bittet seit dem heutigen Montag um Mithilfe bei einem ungewöhnlichen Fundtierfall. Ein kleiner weißer Malteser-Welpe wurde in der Nacht vom 7. auf den 8. August Beamten der Polizeiinspektion Rostock übergeben. Bislang konnte der Hund keinem Besitzer zugeordnet werden.
Die Polizei veröffentlichte den Fall am 10. August.
Damit unterscheidet sich die Meldung deutlich von den sonst üblichen Fahndungen nach Tatverdächtigen oder vermissten Personen.
Tier kann selbst nicht zeigen, wo es hingehört
Bei Fundtieren besteht zunächst die Aufgabe, den tatsächlichen Besitzer zu ermitteln.
Hunde können beispielsweise entlaufen, unbeabsichtigt zurückgelassen oder unter anderen Umständen von ihrem Halter getrennt worden sein.
Entscheidend können Kennzeichnungen, ein Mikrochip oder glaubhafte Eigentumsnachweise sein.
Polizei wendet sich an Bevölkerung
Die Beamten hoffen nun darauf, dass jemand das Tier erkennt oder Hinweise zum Halter geben kann.
Solche Fälle können über soziale Netzwerke vergleichsweise schnell gelöst werden, weil Bilder von Haustieren häufig eine hohe Reichweite erzielen.
Tierfund ist keine Nebensache
Für das Tier selbst kann eine schnelle Zuordnung wichtig sein.
Ungewohnte Umgebung und Trennung vom Halter bedeuten insbesondere für junge Tiere erheblichen Stress.
Bis zur Klärung muss eine sichere Unterbringung gewährleistet werden.
Heute bislang auffälligster neue Rostocker Polizeifall
Nach der Recherche der aktuellen Veröffentlichungen ist dies bislang die konkrete neue Meldung der Rostocker Polizei vom 10. August mit direktem Stadtbezug.
Ältere Verkehrsunfälle oder Straftaten ziehe ich bewusst nicht erneut hoch.
Quellen
Polizeipräsidium Rostock Polizeiinspektion Rostock