Rostocker haben nur noch wenige Tage Zeit, beim Engagementpreis 2026 selbst über ihren Favoriten zu entscheiden. Das öffentliche Online-Voting endet am Freitag, 14. August. Fünf Projekte haben es in die finale Auswahl geschafft.
Die Nominierten zeigen, wie unterschiedlich Ehrenamt aussehen kann.
Es geht um Inklusion, maritime Geschichte, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Veranstaltungen.
Fünf sehr unterschiedliche Projekte stehen zur Wahl
Nominiert sind der CSD Rostock, die „Schmiede Engel“ der Alten Schmiede Toitenwinkel, das Projekt „Barrierefreier Strand“ der Nurse Club Stiftung, die „Maritime Spurensuche“ des Hanse Sail Vereins sowie das Buntes Meer Festival.
Damit konkurrieren Projekte miteinander, die kaum direkt vergleichbar sind.
Genau das macht die Abstimmung interessant.
Ehrenamt ersetzt nicht den Staat
Freiwilliges Engagement übernimmt viele Aufgaben, die eine Stadt allein kaum organisieren könnte.
Vereine schaffen Freizeitangebote, pflegen Geschichte, unterstützen Menschen mit Behinderungen oder organisieren gesellschaftliche Begegnungen.
Trotzdem darf Ehrenamt professionelle soziale oder kommunale Strukturen nicht einfach ersetzen.
Publikum entscheidet mit
Die öffentliche Abstimmung verschafft Projekten Aufmerksamkeit, selbst wenn sie am Ende nicht gewinnen.
Für kleine Initiativen kann diese Sichtbarkeit neue Mitglieder oder Unterstützer bringen.
Preis zeigt Stadtgesellschaft jenseits großer Institutionen
Rostock wird häufig über Universität, Hafen, Hansa, Tourismus oder Großveranstaltungen wahrgenommen.
Der Engagementpreis richtet den Blick dagegen auf kleinere Strukturen, die das tägliche Zusammenleben prägen.
Am Freitag endet die Möglichkeit, darauf direkten Einfluss zu nehmen.
Quellen
Hanse- und Universitätsstadt Rostock Fachbereich Ehrenamt