Die extreme Hitze Ende Juni hat auch landwirtschaftliche Betriebe im Raum Küstrin getroffen. Die Stadt nimmt weiterhin Schadensmeldungen entgegen, nachdem besonders empfindliche Obst- und Gemüsekulturen durch die Temperaturen vom 27. bis 29. Juni beeinträchtigt worden sein können.
Nach Angaben der Stadt handelt es sich rechtlich ausdrücklich um Hitzeschäden und nicht um klassische Dürreschäden.
Obst und Gemüse besonders betroffen
Meldungen sind unter anderem für Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren und Erdbeeren möglich.
Auch Zwiebeln, Gurken, Tomaten, Sellerie, Bohnen und Erbsen gehören zu den berücksichtigten Kulturen.
Keine klassische Schadenskommission
Die üblicherweise vom Woiwoden eingesetzten Kommissionen nehmen in diesem Verfahren keine individuellen Besichtigungen vor.
Die Behörde bestätigt stattdessen grundsätzlich das Auftreten des Hitzeereignisses bei den gemeldeten Kulturen.
Unterstützung hängt von Meldung ab
Für Landwirte ist die Dokumentation trotzdem wichtig.
Nach Angaben der Stadt kann dieselbe Anbaufläche später nur einer der für 2026 vorgesehenen Hilfen wegen außergewöhnlicher Wetterereignisse zugeordnet werden.
Quelle:
Stadt Kostrzyn nad Odrą, Information für landwirtschaftliche Betriebe vom 17. Juli 2026.