Die städtische Kinderkrippe in Küstrin ist zum Ausgangspunkt eines internationalen Projekts zur frühkindlichen Betreuung geworden. Fachkräfte aus Polen, Deutschland und Litauen tauschen Erfahrungen aus, weil Betreuungspersonal für Kinder unter drei Jahren bislang deutlich seltener an internationalen Austauschprogrammen teilnimmt.

Wie die Stadt berichtet, trägt die zweite Auflage des Projekts den Namen „4 Krańce Świata“.

Erste drei Lebensjahre im Mittelpunkt

Die Organisatoren richten den Blick bewusst auf die früheste Kindheitsphase.

In den ersten drei Lebensjahren entwickeln sich zentrale emotionale und soziale Fähigkeiten. Das Projekt will deshalb untersuchen, wie Räume, Tagesabläufe und pädagogische Arbeit verbessert werden können.

Deutschland und Litauen beteiligen sich

Die zweite Projektauflage wurde international erweitert.

Neben polnischen Einrichtungen nehmen Partner aus Deutschland und Litauen teil. Küstrins Kinderkrippe bildet dabei die erste Station des Austausches.

Betreuungspersonal soll stärker profitieren

Nach Darstellung der Organisatoren verfügen Lehrer seit Jahren über zahlreiche internationale Austauschmöglichkeiten.

Beschäftigte in Kinderkrippen hätten vergleichbare Programme bislang wesentlich seltener nutzen können. Genau diese Lücke soll das Projekt verkleinern.

Quelle:

Stadt Kostrzyn nad Odrą; Polnischer Verband öffentlicher und nichtöffentlicher Kinderkrippen und Kinderclubs, Mitteilung vom 20. Juli 2026.