Mit Fahrrädern, bekannten Persönlichkeiten und einem gemeinsamen sozialen Ziel kommt eine der größten deutschen Benefiz-Radtouren nach Halle. Die gesammelten Spenden sollen Forschung, medizinische Versorgung und Familien mit schwer erkrankten Kindern unterstützen.

Die „Tour der Hoffnung“ macht am Freitag und Samstag, dem 7. und 8. August 2026, in der Saalestadt Station. Rund 160 Sportler, Unternehmer und Förderer nehmen an der Fahrt von Magdeburg über Halle nach Leipzig teil.

Schlussetappe beginnt am HAVAG-Betriebshof

Die Teilnehmer erreichen Halle am Freitagabend. Am Samstag startet die Schlussetappe um 9 Uhr auf dem Betriebshof der Halleschen Verkehrs-AG in der Freiimfelder Straße 74.

Bereits ab 8 Uhr findet dort eine öffentliche Startveranstaltung statt. Halles Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt will die Teilnehmer und Besucher um 8.30 Uhr begrüßen.

Im Anschluss setzt sich das Fahrerfeld in Richtung Leipzig in Bewegung. Die diesjährige Tour wird zum 43. Mal veranstaltet.

Bekannte Sportler fahren für den guten Zweck

Unter den angekündigten Teilnehmern befinden sich mehrere bekannte Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Sportarten.

Die Stadt Halle nennt unter anderem die frühere Schwimmerin Dagmar Hase, den ehemaligen Radsportler Jens Lehmann, Boxer Henry Maske und Fußballtrainer Felix Magath.

Auch die frühere Biathletin Petra Behle nimmt als Schirmherrin der Benefizveranstaltung teil.

Neben den prominenten Sportlern gehören Unternehmer und langjährige Förderer zum Teilnehmerfeld. Gemeinsam wollen sie Aufmerksamkeit für die Situation krebskranker Kinder, Jugendlicher und ihrer Familien schaffen.

Stadtwerke Halle überreichen Spendenscheck

Bei der öffentlichen Begrüßung soll Oberbürgermeister Alexander Vogt einen Spendenscheck der Stadtwerke Halle an die Teilnehmer der Tour überreichen.

Zur Höhe der Unterstützung enthält die Presseinformation keine Angabe. Mit dem Beitrag beteiligt sich das kommunale Unternehmen an der diesjährigen Spendensammlung.

Sämtliche Einnahmen der Tour kommen nach Angaben der Stadt Projekten für krebskranke Kinder und Jugendliche zugute. Finanziert werden unter anderem Forschungsarbeiten an Kinderkliniken, medizinische Versorgung und Hilfen für betroffene Familien.

Mehr als 1,2 Millionen Euro im vergangenen Jahr

Im Jahr 2025 sammelte die „Tour der Hoffnung“ insgesamt 1.273.000 Euro.

Die hohe Spendensumme zeigt die Bedeutung der Benefizveranstaltung, die seit Jahrzehnten Unterstützer aus Sport, Wirtschaft und Gesellschaft zusammenbringt.

Wie hoch das Spendenziel für die 43. Ausgabe ist, geht aus der Mitteilung der Stadt Halle nicht hervor.

Forschung und medizinische Versorgung werden unterstützt

Die Spendengelder sollen nicht nur unmittelbar betroffenen Familien helfen. Ein Teil fließt auch in Forschungsprojekte an Kinderkliniken.

Dadurch unterstützt die Tour sowohl die Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten als auch die praktische Versorgung junger Patienten. Hinzu kommen Angebote für Familien, die durch eine Krebserkrankung ihres Kindes körperlich, psychisch und finanziell stark belastet werden.

Die Veranstalter verbinden sportliches Engagement damit seit vielen Jahren mit konkreter Hilfe.

Startveranstaltung ist öffentlich

Besucher können die Teilnehmer am Samstagmorgen auf dem HAVAG-Betriebshof begrüßen und den Beginn der Schlussetappe verfolgen.

Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 8 Uhr. Die Begrüßung durch den Oberbürgermeister ist für 8.30 Uhr geplant, bevor die Radtour um 9 Uhr in Richtung Leipzig startet.

Angaben zu einer notwendigen Anmeldung oder zu Eintrittskosten enthält die Presseinformation nicht.

Quellen

• Stadt Halle (Saale), Büro des Oberbürgermeisters: Presseinformation „Tour der Hoffnung: Oberbürgermeister begrüßt prominente Sportlerinnen und Sportler, Unternehmer und Förderer“, veröffentlicht am 6. August 2026.