Gubens integriertes Klimaschutzkonzept nimmt konkrete Formen an. Nachdem Treibhausgasbilanz und Potenzialanalyse abgeschlossen wurden, arbeitet die Stadt derzeit an einem Maßnahmenpaket, das zeigen soll, wo in den kommenden Jahren Energieverbrauch und Emissionen reduziert werden können.

Damit geht das Projekt von der Bestandsaufnahme in die praktische Planungsphase über.

Bürgerideen wurden bereits ausgewertet

Die Stadt hatte Einwohner Ende 2025 und Anfang 2026 auf mehreren Wegen beteiligt.

Auf dem Weihnachtsmarkt konnten Hinweise auf einer sogenannten Klimalandkarte eingetragen werden.

Zusätzlich lief eine Online-Befragung.

Im März folgte ein Workshop mit Fachakteuren.

Die Ergebnisse dieser Beteiligungsformate wurden inzwischen ausgewertet und in eine längere Maßnahmenliste übernommen.

Unternehmen sollen erneut eingebunden werden

Nun geht es darum, aus dieser langen Sammlung umsetzbare Projekte herauszufiltern.

Dazu werden bereits beteiligte und weitere Akteure erneut einbezogen.

Das ist wichtig, weil viele kommunale Klimaschutzmaßnahmen nicht allein von der Stadtverwaltung umgesetzt werden können.

Stadtwerke, Wohnungsunternehmen, Industrie, Gewerbe und private Eigentümer spielen beispielsweise bei Wärmeversorgung und Gebäudesanierung eine zentrale Rolle.

Wärmeplanung existiert bereits

Guben beginnt dabei nicht bei null.

Die Stadt verfügt bereits über eine abgeschlossene kommunale Wärmeplanung.

Sie soll als strategische Grundlage für künftige Entscheidungen zur Wärmeversorgung genutzt und regelmäßig weiterentwickelt werden.

Damit werden Klimaschutzkonzept und Wärmeplanung zunehmend miteinander verzahnt.

Entscheidend wird jedoch sein, welche der geplanten Maßnahmen tatsächlich finanziert und umgesetzt werden können.

Quellen

Stadt Guben – Integriertes Klimaschutzkonzept.

Stadt Guben – Kommunale Wärmeplanung.