Die Bundeswehr bereitet eine Erweiterung der Müritz-Kaserne in Waren vor. Für den Neubau der Hauptwache soll ein Grundstück im Ortsteil Warenshof in die militärische Liegenschaft einbezogen werden. Die betreffende Fläche gehört derzeit der Stadt Waren.

Das Grundstück umfasst 843 Quadratmeter.

Das Bundesverteidigungsministerium hat das Vorhaben im Rahmen des Landbeschaffungsgesetzes offiziell bezeichnet.

Neue Hauptwache benötigt zusätzliche Fläche

Hintergrund des Landerwerbs ist der geplante Neubau der Hauptwache.

Die Fläche soll dafür künftig planungsrechtlich als militärisches Sondergebiet genutzt werden können.

Die Erweiterung ist damit keine allgemeine Flächenreserve, sondern an ein konkretes Bauvorhaben gebunden.

Land sieht keine grundsätzlichen Bedenken

Im vorgeschriebenen Anhörungsverfahren wurden verschiedene öffentliche Stellen beteiligt.

Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern teilte nach der veröffentlichten Bekanntmachung mit, dass gegen die Erweiterung keine grundsätzlichen Bedenken bestehen.

Auch Deutsche Bahn, Bundesnetzagentur und weitere beteiligte Stellen äußerten keine Einwände.

Bundeswehrstandort gewinnt an Bedeutung

Die Entscheidung fällt in eine Phase, in der die Bundeswehr bundesweit Infrastruktur ausbaut und zusätzliche personelle Kapazitäten plant.

Für Waren ist die Müritz-Kaserne zugleich ein bedeutender Arbeitgeber und Standortfaktor.

Investitionen am Standort wirken sich deshalb auch auf Handwerksunternehmen, Dienstleister und den regionalen Arbeitsmarkt aus.

Quellen

Bundesministerium der Verteidigung – Landerwerb für die Erweiterung der Müritz-Kaserne.

Stadt Waren (Müritz) – Öffentliche Bekanntmachung zur Erweiterung der Müritz-Kaserne.