Kunst aus zwei politischen Systemen begegnet sich heute in Frankfurt (Oder). Die Ausstellung „Frauenträume. Künstlerinnen aus Polen und Ostdeutschland der 1980er Jahre“ bringt Arbeiten von Frauen zusammen, die in der DDR und der damaligen Volksrepublik Polen künstlerisch tätig waren. Heute ist die Schau von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Gemeinsame Zeit, unterschiedliche Erfahrungen
Die 1980er-Jahre waren in beiden Ländern von politischen und gesellschaftlichen Spannungen geprägt.
Künstlerinnen arbeiteten unter Bedingungen, die sich in vielen Punkten von heutigen Kunstmärkten und öffentlichen Ausstellungsmöglichkeiten unterschieden.
Die Ausstellung stellt diese Positionen bewusst nebeneinander.
Frauen stärker in den Mittelpunkt gerückt
Kunstgeschichte wurde über lange Zeit stark von männlichen Namen und Perspektiven geprägt.
Ausstellungen wie „Frauenträume“ versuchen, Arbeiten von Künstlerinnen sichtbarer zu machen und ihre Rolle in der Kunstentwicklung jener Zeit neu zu betrachten.
Grenzstadt ist passender Ausstellungsort
Frankfurt (Oder) besitzt durch seine unmittelbare Nachbarschaft zu Słubice einen besonderen deutsch-polnischen Charakter.
Eine Ausstellung, die ostdeutsche und polnische Biografien miteinander verbindet, erhält hier deshalb einen zusätzlichen regionalen Bezug.
Schau läuft auch am Sonntag weiter
Für den heutigen Sonnabend ist die Ausstellung von 11 bis 17 Uhr angekündigt.
Auch am 9. August steht „Frauenträume“ erneut im Frankfurter Veranstaltungskalender.
Quellen
Stadt Frankfurt (Oder) – „Frauenträume. Künstlerinnen aus Polen und Ostdeutschland der 1980er Jahre“