Der Weimarer Yiddish Summer richtet den Blick in diesem Jahr besonders auf Frauen, deren Rolle in der europäischen jiddischen Kultur lange weniger sichtbar war. Die Premieren- und Konzertphase von „Yiddish Wo – Another Story of Modernity“ endet am heutigen 8. August.
Drei Formate erzählen unterschiedliche Geschichten
Das Projekt besteht aus mehreren Teilen.
„Her – Yiddish Women's Song Cultures“ verbindet historische und zeitgenössische Gedichte von Frauen mit neuen Kompositionen.
Hinzu kommt das Musiktheaterstück „Togbukh“ über die Schauspielerin Rose Shoshana Kahan und ihre Flucht nach Shanghai.
Virtuelle Ausstellung ergänzt Musik und Theater
Ein weiterer Bestandteil beschäftigt sich mit jiddischen Handschriften vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
Dabei wird untersucht, wie Frauen durch Lesen, Schreiben und künstlerische Arbeit zu Wegbereiterinnen moderner jiddischer Kultur wurden.
Internationale Künstler arbeiten zusammen
Zu den Beteiligten gehören unter anderem Alan Bern, Chaia Berman Peters, Diana Matut, Shura Lipovsky, Polina Shepherd und weitere Künstler.
Premieren und Konzerte des Projekts laufen vom 1. bis zum heutigen 8. August in Weimar.
Quellen
Kulturstiftung des Bundes – „Yiddish Wo – Another Story of Modernity“, Premieren und Konzerte vom 1. bis 8. August 2026 in Weimar.