Der Besuch des Freizeitbades baff in Eberswalde ist seit diesem Monat teurer. Mit Beginn des August gelten neue Eintrittspreise. Die Anpassung war zuvor von der Stadtpolitik beschlossen worden und betrifft damit unmittelbar Familien, Freizeitschwimmer und regelmäßige Badegäste.

Das baff ist eines der zentralen Freizeit- und Sportangebote Eberswaldes.

Neben dem öffentlichen Badebetrieb wird die Anlage auch für Schwimmunterricht, Vereine und weitere sportliche Angebote genutzt.

Aktuelle lokale Berichte bestätigen, dass die höheren Tarife seit August greifen.

Betrieb von Schwimmbädern wird immer kostspieliger

Kommunale Schwimmbäder stehen bundesweit unter erheblichem Kostendruck.

Personal, Energie, Wasseraufbereitung, Wartung und Sanierungen verursachen hohe laufende Ausgaben.

Gerade bei Hallen- und Freizeitbädern können die Eintrittseinnahmen die tatsächlichen Betriebskosten nur teilweise decken.

Die Differenz muss häufig von kommunalen Unternehmen oder aus öffentlichen Mitteln getragen werden.

Familien spüren Preiserhöhungen besonders

Schon vergleichsweise kleine Preissteigerungen summieren sich bei mehreren Familienmitgliedern und regelmäßigen Besuchen.

Gleichzeitig gehört Schwimmen zur öffentlichen Daseinsvorsorge.

Neben Freizeit und Sport spielt vor allem die Möglichkeit, schwimmen zu lernen, eine wichtige gesellschaftliche Rolle.

Die entscheidende Aufgabe besteht deshalb darin, wirtschaftlich tragfähige Preise zu finden, ohne den Zugang für Familien und Kinder unnötig zu erschweren.

Quellen

Märkische Oderzeitung – aktuelle Berichterstattung zu den Eintrittspreisen des Freizeitbades baff.