Für viele Autofahrer zwischen Eberswalde und Finowfurt ist die B167 seit Jahren ein täglicher Engpass. Die geplante neue Bundesstraße soll Entlastung bringen. Doch ausgerechnet bei den Planungen für den ersten Abschnitt gibt es erneut Verzögerungen.

Nach aktueller Berichterstattung ist der ursprünglich vorgesehene Planungsfortschritt für 2026 nicht mehr zu halten.

Probleme gibt es unter anderem beim bisherigen Planungsprozess für den ersten Teilabschnitt.

Damit verlängert sich die Wartezeit auf eines der bedeutendsten Straßenbauprojekte der Region.

Verbindung zwischen Eberswalde und Autobahn wichtig

Die bestehende B167 verbindet Eberswalde unter anderem mit Finowfurt und der Autobahn A11.

Gerade zu Berufsverkehrszeiten entstehen immer wieder Rückstaus.

Eine leistungsfähigere Verbindung wird deshalb seit Jahren sowohl von Pendlern als auch von Teilen der Wirtschaft gefordert.

Die neue Trasse soll den Durchgangsverkehr reduzieren und bestehende Ortslagen entlasten.

Naturschutz erschwert Planung zusätzlich

Bei dem Projekt spielen neben Straßenbau und Kosten auch umfangreiche Umweltauflagen eine Rolle.

Bereits zuvor war bekannt geworden, dass unter anderem geschützte Fledermausarten Auswirkungen auf die Planung haben können.

Solche Prüfungen sind bei großen Straßenprojekten gesetzlich vorgeschrieben und können erhebliche Änderungen an Trassen oder Bauwerken notwendig machen.

Für Eberswalde bleibt damit vorerst die bestehende Verkehrssituation Realität.

Quellen

Märkische Oderzeitung – aktuelle Berichterstattung zur B167n bei Eberswalde.

Märkische Oderzeitung – Naturschutzfragen bei der B167n.