In der Tribseer Vorstadt verändert Stralsund die Verkehrsordnung in mehreren Wohnstraßen. Eine neue Tempo-30-Zone soll den Verkehr beruhigen, nachdem die Stadt die Einrichtung Ende Juli angekündigt hat.
Nach Angaben der Hansestadt gehört die Maßnahme ausdrücklich zur Verkehrsberuhigung des Quartiers. Die entsprechende Beschilderung wird im betroffenen Gebiet angepasst.
Wohnstraßen sollen sicherer werden
Tempo-30-Zonen dienen vor allem Wohnbereichen, in denen Fußgänger, Radfahrer und Autos auf vergleichsweise engem Raum zusammentreffen.
Die geringere Geschwindigkeit verkürzt den Bremsweg und verbessert die Reaktionsmöglichkeiten an Kreuzungen und Grundstückszufahrten.
Neue Regeln betreffen auch Vorfahrt
Innerhalb klassischer Tempo-30-Zonen gilt an nicht anders geregelten Kreuzungen grundsätzlich rechts vor links.
Autofahrer müssen sich deshalb nicht nur auf eine niedrigere Höchstgeschwindigkeit, sondern teilweise auch auf veränderte Vorfahrtsituationen einstellen.
Stadt setzt auf dauerhafte Verkehrsberuhigung
Die Maßnahme ist keine kurzfristige Baustellenregelung.
Stralsund verändert damit dauerhaft die Verkehrsorganisation eines größeren Wohnbereichs der Tribseer Vorstadt.
Quelle:
Hansestadt Stralsund, Mitteilung zur Einrichtung einer Tempo-30-Zone in der Tribseer Vorstadt vom 29. Juli 2026.