Die Energieforschung der Hochschule Stralsund reicht derzeit bis nach Westafrika. Die ghanaische Ingenieurwissenschaftlerin Latifatu Mohammed arbeitet noch im August am Institut für Regenerative Energiesysteme, während gemeinsame Projekte erneuerbare Alternativen für ländliche Regionen untersuchen.

Die Gastwissenschaftlerin ist seit Mai am IRES tätig. Ihre Arbeit verbindet technische Forschung mit praktischen Untersuchungen in Ghana.

Holzfeuer bleibt vielerorts Alltag

In ländlichen Regionen werden Mahlzeiten teilweise weiterhin auf traditionellen holzbefeuerten Kochstellen zubereitet.

Die Forschung untersucht deshalb alternative Energieträger und die Frage, welche Lösungen vor Ort technisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich angenommen werden.

Feldstudien sollen Akzeptanz klären

Nach Angaben der Hochschule leitet Mohammed eine Feldstudie, bei der auch die lokale Bevölkerung über erneuerbare Alternativen informiert wird.

Damit geht das Projekt über reine Laborforschung hinaus. Technische Lösungen müssen unter realen Bedingungen funktionieren und für Nutzer bezahlbar bleiben.

Internationale Partnerschaften stärken Stralsund

Für die Hochschule ist die Zusammenarbeit Teil einer stärkeren internationalen Vernetzung.

Stralsund verbindet damit einen lokalen Forschungsschwerpunkt bei regenerativen Energiesystemen mit globalen Fragen der Energieversorgung.

Quelle:

Hochschule Stralsund, Institut für Regenerative Energiesysteme, Mitteilung vom 17. Juli 2026.