Schwedt will seinen industriellen Wandel im September drei Tage lang zum überregionalen Thema machen. Bei den Transition Days sollen Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft zusammenkommen, während der Standort nach neuen Geschäftsmodellen und Technologien jenseits klassischer Raffinerie- und Papierproduktion sucht.
Die Veranstaltung findet vom 21. bis 23. September statt. Organisiert wird sie gemeinsam vom Startup Labor Schwedt, der BMW Foundation Herbert Quandt und der Stadt.
Standort steht unter hohem Veränderungsdruck
Schwedt gehört zu den bedeutendsten Industriestandorten Brandenburgs.
Mineralölverarbeitung und Papierindustrie bilden weiterhin die wichtigsten industriellen Säulen der Stadt. Gleichzeitig zwingt der Umbau der Energieversorgung den Standort zu neuen Technologien und zusätzlichen wirtschaftlichen Standbeinen.
Start-ups sollen Teil des Wandels werden
Die Stadt setzt deshalb nicht allein auf bestehende Großunternehmen.
Startup Labor, Innovation Campus und das künftige TRAVIS sollen junge Unternehmen, Forschung und etablierte Industrie enger miteinander verbinden.
Drei Tage für neue Kooperationen
Bei den Transition Days soll genau diese Vernetzung im Mittelpunkt stehen.
Für Schwedt ist die Veranstaltung deshalb mehr als eine klassische Wirtschaftskonferenz. Sie soll zeigen, ob aus den zahlreichen Transformationsprojekten tatsächlich neue Unternehmen, Technologien und Arbeitsplätze entstehen können.
Quelle:
Stadt Schwedt/Oder, Startup Labor Schwedt und BMW Foundation Herbert Quandt, Transition Days vom 21. bis 23. September 2026.