Am Griebnitzsee nimmt die Neugestaltung öffentlicher Uferflächen konkrete Formen an. Ein landschaftsarchitektonischer Wettbewerb ist entschieden, während Potsdam für die spätere Umsetzung auf drei stadteigenen Flächen rund 2,3 Millionen Euro vorsieht.

14 Büros entwickelten Konzepte

Nach Angaben der Landeshauptstadt beteiligten sich 14 Büros an dem Verfahren. Den ersten Preis erhielt das Berliner Büro Bbzl böhm benfer zahiri landschaften städtebau.

Der Wettbewerb beschränkte sich nicht auf einzelne Grünflächen. Gefragt waren auch übergreifende Ideen für das gesamte Südufer und dessen Zugänge.

Mehr Aufenthalt am Wasser

Potsdam will öffentliche Bereiche aufwerten und den Zugang zum Wasser verbessern. Besondere Bedeutung sollen außerdem Aufenthaltsangebote für Jugendliche erhalten.

Das Thema ist in Babelsberg seit Jahren politisch und juristisch aufgeladen. Öffentliche Wege und private Grundstücke am Griebnitzsee treffen unmittelbar aufeinander.

Umsetzung ab 2027 vorgesehen

Die drei städtischen Flächen sollen nach bisheriger Planung in mehreren Bauabschnitten umgestaltet werden. Der Beginn ist ab 2027 vorgesehen.

Damit folgt nach langen Debatten erstmals ein konkretes Gestaltungsprojekt für Teile des Ufers. Einen durchgehend öffentlichen Uferweg schafft dieses einzelne Vorhaben jedoch noch nicht.

Quelle:

Landeshauptstadt Potsdam, Wettbewerb „Freiflächen am Griebnitzsee“.