Neuer Fußboden und sanierter Klassenraum

Am Humboldtgymnasium erhält ein Flur einen neuen Fußbodenbelag. Im Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium wird ein Klassenraum umfassend saniert.

Die Stadt nutzt bewusst die unterrichtsfreie Zeit, damit Lärm, Staub und zeitweilig gesperrte Räume den Schulbetrieb möglichst wenig beeinträchtigen. Trotzdem bleibt der Zeitplan eng: Viele Arbeiten müssen bis zum Beginn des neuen Schuljahres abgeschlossen und die Räume anschließend wieder vollständig eingerichtet werden.

Bereits vor den Sommerferien waren nach Angaben der Stadt mehrere Klassenräume der Martin-Andersen-Nexö-Grundschule renoviert worden.

Arbeiten an der Käthe-Kollwitz-Grundschule

An der Käthe-Kollwitz-Grundschule wird der Fußboden im Werkraum erneuert. Zudem erhält der Kellerflur des Altbaus einen neuen Boden.

Gerade in älteren Schulgebäuden sind solche Arbeiten mehr als eine optische Verbesserung. Beschädigte oder abgenutzte Bodenbeläge können zu Stolperstellen werden und erschweren die Reinigung.

Werk- und Fachräume müssen außerdem besonderen Anforderungen entsprechen, weil dort mit Werkzeugen, Farben und unterschiedlichen Materialien gearbeitet wird.

Zusätzlicher Raum für kleine Lerngruppe

An der Grundschule „Greif“ werden Außenspielgeräte instand gesetzt. Grundlage ist die jährlich vorgeschriebene Sicherheitsprüfung.

Eine vorhandene Garderobe soll außerdem in einen Klassenraum umgebaut werden. Dieser ist für eine kleine Lerngruppe von Kindern mit besonderen Förderschwerpunkten vorgesehen.

Die Maßnahme zeigt, dass Schulen flexibel auf unterschiedliche Lernbedürfnisse reagieren müssen. Kleine Gruppen benötigen ruhige Räume, ausreichende Betreuung und eine Ausstattung, die auf die jeweiligen Förderschwerpunkte abgestimmt ist.

Der Umbau allein reicht dafür nicht. Entscheidend bleibt, ob auch genügend sonderpädagogische Fachkräfte und unterstützendes Personal zur Verfügung stehen.

Größere Projekte werden vorbereitet

Für die Erich-Weinert-Grundschule hat die Stadt Planungsleistungen für eine Fassaden- und Dachsanierung ausgeschrieben. Das Vergabeverfahren steht nach Angaben der Verwaltung kurz vor dem Abschluss.

Auch für die Teilsanierung der Arndtsporthalle wurden Planungsleistungen ausgeschrieben und teilweise bereits vergeben.

Solche Planungen sind notwendig, bevor Baukosten, Zeiträume und Fördermöglichkeiten verlässlich benannt werden können. Zwischen der Vergabe einer Planung und dem tatsächlichen Baubeginn können dennoch Monate oder Jahre liegen.

Weitere Instandhaltung an der Gesamtschule

An der Integrierten Gesamtschule „Erwin Fischer“ werden unter anderem Türen und Außenspielgeräte instand gesetzt.

Diese kleineren Arbeiten geraten öffentlich leicht aus dem Blick. Für den täglichen Schulbetrieb sind funktionierende Türen, sichere Pausenbereiche und gepflegte Räume jedoch ebenso wichtig wie große Neubauten.

Regelmäßige Instandhaltung kann verhindern, dass aus kleinen Schäden später teure Sanierungsfälle werden.

Stadt sollte Kosten und Fertigstellung offenlegen

Die Stadt nennt in ihrer Übersicht keine Gesamtsumme für die Ferienarbeiten. Auch zu einzelnen Baukosten und möglichen Verzögerungsrisiken liegen bislang keine ausführlichen Angaben vor.

Nach Abschluss der Ferien wäre deshalb eine Bilanz sinnvoll: Welche Maßnahmen wurden rechtzeitig fertig, welche Kosten sind entstanden und welche Projekte müssen während des laufenden Schuljahres fortgesetzt werden?

Eltern, Schüler und Lehrkräfte benötigen verlässliche Informationen, falls einzelne Räume zum Schulbeginn noch nicht nutzbar sein sollten.

Quellen

Universitäts- und Hansestadt Greifswald, „Sommerferien werden für Sanierungsarbeiten an Greifswalder Schulen genutzt“, veröffentlicht am 29. Juli 2026

Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Angaben zu laufenden und vorbereiteten Schulbauprojekten, Stand August 2026