Östlicher Gehweg vollständig gesperrt

Während der Bauzeit kann der östliche Gehweg im betroffenen Abschnitt nicht genutzt werden.

Fußgänger werden am ovalen Kreisverkehr beziehungsweise an der Ampel am Carl-Bechstein-Gymnasium auf die gegenüberliegende Straßenseite geführt.

Für Schüler, ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität muss die Umleitung deutlich und sicher ausgeschildert sein.

Autoverkehr soll weitgehend weiterlaufen

Nach dem aktuellen Plan erwartet die Stadt keine wesentlichen Einschränkungen für den fließenden Fahrzeugverkehr.

Die Arbeiten konzentrieren sich auf Borde und Gehweg. Baustellenfahrzeuge, Materiallieferungen und einzelne Arbeitsschritte können dennoch zeitweise zu engeren Fahrbahnen oder kurzen Verzögerungen führen.

Autofahrer sollten im Bereich des Gymnasiums besonders vorsichtig fahren.

Bauzeit bewusst in die Ferien gelegt

Die Stadt setzt die Maßnahme ausschließlich während der Sommerferien um.

Damit sollen die Belastungen für den Verkehr gering bleiben und vor allem sichere Schulwege gewährleistet werden. Der Bereich wird während der Unterrichtszeit von zahlreichen Kindern und Jugendlichen genutzt.

Das Vorgehen zeigt, dass Baustellenplanung nicht nur technische, sondern auch schulische Abläufe berücksichtigen muss.

Projekt wird über mehrere Jahre verteilt

Die Erneuerung erfolgt abschnittsweise.

Der erste Abschnitt zwischen dem ovalen Kreisverkehr und dem Restaurant Ikaros wurde bereits im August und September des vergangenen Jahres bearbeitet. Der jetzige Abschnitt schließt daran an.

Sollten die Arbeiten in diesen Ferien nicht vollständig beendet werden, ist für das kommende Jahr ein dritter Bauabschnitt vorgesehen.

Abschnittsweises Bauen hat Vor- und Nachteile

Die Verteilung über mehrere Sommer vermeidet eine lange zusammenhängende Sperrung.

Gleichzeitig verlängert sie den Gesamtzeitraum, in dem Anwohner und Fußgänger immer wieder mit Baustellen rechnen müssen. Auch Preissteigerungen und zusätzliche Einrichtungskosten können entstehen.

Die Stadt muss deshalb erklären, weshalb eine Fertigstellung innerhalb eines Sommers technisch oder organisatorisch nicht möglich ist.

Barrierefreiheit sollte berücksichtigt werden

Neue Gehwege bieten die Möglichkeit, Unebenheiten und Stolperstellen dauerhaft zu beseitigen.

Abgesenkte Bordsteine, ausreichende Breite und gut begehbare Oberflächen sind besonders für Rollstuhlfahrer, Menschen mit Rollator und Eltern mit Kinderwagen wichtig.

Im Umfeld einer Ampel sollten außerdem taktile Elemente für sehbehinderte Menschen geprüft werden.

Erkneraner Unternehmen führt Arbeiten aus

Mit der Umsetzung wurde die Firma Bornschein-GaLaBau aus Erkner beauftragt.

Ein Auftrag an ein örtliches Unternehmen kann Wege verkürzen und regionale Wertschöpfung sichern. Ausschlaggebend müssen jedoch weiterhin Preis, Qualität und ein ordnungsgemäßes Vergabeverfahren sein.

Fertigstellung vor Schulbeginn ist entscheidend

Das Ziel muss sein, den Schulweg spätestens zum Ende der Ferien wieder vollständig freizugeben.

Sollte sich eine Verzögerung abzeichnen, braucht es rechtzeitig eine sichere Übergangslösung. Provisorische Wege dürfen nicht erst am ersten Schultag eingerichtet werden.

Quellen

Stadt Erkner, „Ferien-Baustelle südliche Friedrichstraße“, veröffentlicht am 16. Juli 2026

Stadt Erkner, Angaben zum zweiten Bauabschnitt und zur Fußgängerführung während der Sommerferien 2026