Für Kinder und Jugendliche müssen Sommerferien nicht sechs Wochen ohne Bücher bedeuten. Die Stadtbibliothek Prenzlau beteiligt sich erneut am Brandenburger Lesesommer und versucht damit, Lesen bewusst als Freizeitangebot und nicht als schulische Pflicht zu vermitteln.
Das Programm richtet sich an junge Leser, die während der Ferien neue Geschichten, Abenteuer und Romane entdecken möchten.
Bibliothek setzt auf neue Bücher
Ein wesentlicher Reiz des Lesesommers besteht darin, dass speziell ausgewählte Titel bereitgestellt werden. Jugendliche können sich dadurch auch an Bücher wagen, die sie bisher nicht kannten.
Der Wettbewerbscharakter schafft zusätzliche Motivation. Gelesene Titel werden dokumentiert und zählen für die Teilnahme.
Lesen in den Ferien ist mehr als Beschäftigung
Leseförderung hat langfristige Bedeutung. Wer regelmäßig liest, trainiert Wortschatz, Textverständnis und Konzentration.
Gerade außerhalb des Unterrichts kann Lesen allerdings dann besonders erfolgreich sein, wenn junge Menschen ihre Bücher selbst auswählen dürfen.
Bibliothek positioniert sich als Freizeitort
Mit Aktionen wie dem Lesesommer verändert sich auch die Rolle einer Stadtbibliothek. Sie ist nicht nur Ausleihstelle, sondern wird zum Veranstaltungs- und Freizeitort.
Für Prenzlau ist das vor allem während der Ferien wichtig, wenn Familien nach kostengünstigen Beschäftigungsmöglichkeiten suchen.
Quellen
Stadtbibliothek Prenzlau: Brandenburger Lesesommer 2026, 23. Juni 2026