Der Museumsgarten Pasewalk wird am Mittwoch, 12. August, erneut zum Kinosaal unter freiem Himmel. Auf dem Programm steht die Komödie „Zwei zu eins“, die ihre Geschichte in die turbulenten Wochen der deutschen Währungsunion im Sommer 1990 verlegt.

Der Einlass beginnt um 18 Uhr, der Film um 19 Uhr.

Der Eintritt kostet fünf Euro.

Geschichte beginnt mit Millionen alter DDR-Mark

Im Mittelpunkt stehen die drei Freunde Robert, Volker und Maren.

Sie entdecken in einem alten Schacht Millionen Banknoten der früheren DDR-Währung.

Statt das Geld liegen zu lassen, beginnen sie, Teile davon herauszuschmuggeln und in D-Mark umzutauschen.

Film greift besondere Nachwendezeit auf

Die Geschichte spielt in einem Moment, in dem sich der Alltag vieler Ostdeutscher innerhalb weniger Wochen vollständig verändert.

Alte Preise, Währungen und wirtschaftliche Strukturen verschwanden, während neue Regeln eingeführt wurden.

Die Komödie verbindet diese historische Phase mit einer erfundenen Gaunergeschichte.

Museumsgarten passt zum historischen Stoff

Dass der Film im Garten des Stadtmuseums gezeigt wird, schafft einen zusätzlichen Bezug.

Das Museum beschäftigt sich mit der Geschichte Pasewalks und der Region und ist damit ein passender Veranstaltungsort für einen Film, der jüngere deutsche Zeitgeschichte verarbeitet.

Sommerkino wird Ende August fortgesetzt

Eine weitere Vorstellung folgt am 29. August.

Dann zieht das Sommerkino ins Lindenbad um. Gezeigt wird „Ein Fest fürs Leben“.

Quellen

Stadt Pasewalk: Sommerkino 2026

Museum der Stadt Pasewalk: Veranstaltungskalender August 2026