Für einen neuen Jahrgang Gubener Kinder beginnt in diesem Sommer ein wichtiger Lebensabschnitt. Seit dem 1. August gilt für Kinder, die bis zum 30. September 2026 sechs Jahre alt werden, grundsätzlich die Schulpflicht.

In Guben können Lernanfänger an zwei kommunalen Grundschulen unterrichtet werden: der Friedensschule und der Corona-Schröter-Grundschule.

Auch jüngere Kinder können aufgenommen werden

Für Kinder, die erst zwischen dem 1. Oktober und 31. Dezember sechs Jahre alt werden, besteht die Möglichkeit einer früheren Einschulung.

Voraussetzung dafür ist ein Antrag der Eltern.

Damit können Familien abhängig von der individuellen Entwicklung des Kindes entscheiden, ob ein Schulstart bereits 2026 sinnvoll ist.

Zwei Grundschulen mit eigenen Profilen

Die Stadt hat für beide Grundschulen eigene Schulprofile veröffentlicht.

Damit sollen Eltern Informationen über Schwerpunkte und Angebote erhalten.

Neben den beiden Grundschulen gehören die Europaschule „Marie & Pierre Curie“, das Pestalozzi-Gymnasium sowie weitere Bildungsangebote zur Gubener Schullandschaft.

Demografische Entwicklung bleibt Herausforderung

Für Guben ist die Entwicklung der Schülerzahlen langfristig von besonderer Bedeutung.

Die Stadt muss ihre Bildungsinfrastruktur an eine Bevölkerung anpassen, die sich über Jahrzehnte deutlich verändert hat.

Gleichzeitig sind attraktive Schulen wichtig, wenn Guben mit Projekten wie dem Probewohnen neue Familien gewinnen möchte.

Damit wird Bildung unmittelbar zu einem Standortfaktor: Wer über einen Umzug nachdenkt, fragt nicht nur nach Wohnung und Arbeitsplatz, sondern auch nach Schulen und Betreuung.

Quellen

Stadt Guben – Profile der Grundschulen für das Schuljahr 2026/2027.

Stadt Guben – Schulen und Kindertagesbetreuung.