Ein eigener Gartenbrunnen spart kostbares Trinkwasser – doch seine Wasserqualität ist nicht automatisch unbedenklich. Ende August kommt deshalb erneut ein Labormobil nach Fürstenwalde. Einwohner können dort Proben aus privaten Brunnen untersuchen lassen und erfahren, wofür das Wasser geeignet ist.
Das gelbe Labormobil des VSR-Gewässerschutzes steht am Dienstag, 25. August, von 15 bis 17 Uhr auf dem Fürstenwalder Marktplatz.
Bereits bei früheren Terminen hatte es nach Angaben der Stadt großes Interesse gegeben.
Nitrat wird direkt untersucht
Für die Grundanalyse werden Nitrat-, Säure- und Salzgehalt bestimmt.
Die Kostenbeteiligung beträgt zwölf Euro.
Die Ergebnisse dieser Untersuchung erhalten Brunnenbesitzer unmittelbar am Infostand.
Für aufwendigere Analysen können zusätzliche Parameter geprüft werden. Diese Ergebnisse werden anschließend in einem Gutachten per Post verschickt.
Nicht jedes Wasser eignet sich für Kinder
Brunnenwasser kann unter anderem mit Nitrat, Eisen oder Bakterien belastet sein.
Dadurch entscheidet die genaue Zusammensetzung darüber, ob das Wasser nur für Zierpflanzen, auch für Gemüse oder möglicherweise für ein Planschbecken verwendet werden kann.
Für Teiche kann ein hoher Eisengehalt ebenfalls problematisch sein.
Eigenes Brunnenwasser entlastet Trinkwasserversorgung
Gerade während trockener Sommer steigt der Wasserverbrauch in Gärten erheblich.
Wer geeignetes Brunnenwasser zum Gießen nutzt, muss dafür kein aufwendig aufbereitetes Trinkwasser einsetzen.
Die Untersuchung verbindet deshalb Verbraucherschutz mit dem Ziel, vorhandene Wasserressourcen möglichst sinnvoll zu nutzen.
Für eine Probe empfiehlt der Verein etwa einen halben Liter Wasser in einer sauberen Kunststoffflasche.
Quellen
Stadt Fürstenwalde/Spree – Labormobil testet Brunnenwasser am 25. August, veröffentlicht am 30. Juli 2026.