Fürstenwalde setzt die Arbeit seines WelcomeCenters in den kommenden Jahren fort. Damit bleibt eine zentrale Beratungsstelle bestehen, die Menschen mit Migrationsgeschichte beim Einstieg in Arbeit, Bildung und das gesellschaftliche Leben unterstützen soll.
Möglich wird die Fortführung durch das Projekt „Willkommen in Brandenburg – Beratungsservice für Menschen mit Migrationsgeschichte“.
Die Finanzierung erfolgt mit Unterstützung der Europäischen Union und des Landes Brandenburg.
Orientierung soll möglichst früh beginnen
Das WelcomeCenter soll Menschen nicht erst unterstützen, wenn bereits Probleme entstanden sind.
Die Stadt setzt auf frühzeitige Beratung.
Dazu gehören Fragen zu Bildung, Arbeitsmarkt, Behörden und gesellschaftlicher Teilhabe.
Gerade für neu zugezogene Menschen können unterschiedliche Zuständigkeiten und Verwaltungswege eine erhebliche Hürde darstellen.
Integration wird auch zum Wirtschaftsthema
Fürstenwalde betrachtet die Arbeit nicht ausschließlich als Sozialprojekt.
Eine erfolgreiche Integration in Ausbildung und Beschäftigung kann zugleich helfen, den Fachkräftebedarf regionaler Unternehmen zu decken.
Viele Betriebe in Brandenburg suchen Nachwuchs und qualifizierte Beschäftigte.
Menschen, die dauerhaft in der Region leben, aber keinen Zugang zum Arbeitsmarkt finden, stellen deshalb auch ein ungenutztes wirtschaftliches Potenzial dar.
Stadt setzt auf dauerhafte Begleitung
Die Fortführung bedeutet, dass bestehende Kontakte und Beratungsstrukturen nicht nach einer einzelnen Förderperiode wieder verschwinden.
Gerade bei Integrationsprojekten ist Kontinuität wichtig, weil Vertrauen und Netzwerke häufig über längere Zeit entstehen.
Für Fürstenwalde bleibt damit ein Angebot erhalten, das soziale Integration und regionale Arbeitsmarktpolitik miteinander verbindet.
Quellen
Stadt Fürstenwalde/Spree – WelcomeCenter wird fortgeführt: Herausforderungen aktiv gestalten, 24. Juni 2026.