Während der Sommerferien läuft in der Stadtbibliothek Fürstenwalde ein umfangreiches Programm zur Leseförderung weiter. Der Brandenburger LeseSommer richtet sich an Kinder und Jugendliche und verbindet die klassische Buchausleihe mit zusätzlichen Angeboten.
Der diesjährige LeseSommer wurde Anfang Juli offiziell eröffnet.
Beteiligt waren Schülerinnen und Schüler mehrerer Fürstenwalder Grundschulen.
Als Gast stellte Kinderbuchautorin Iris Genenz ihre Reihe „Mein geheimes Leben als Monsterjäger“ vor.
Neue Bücher nur für Teilnehmer
Für den LeseSommer wurde ein eigener Medienbestand angeschafft.
Teilnehmende Kinder und Jugendliche können diese Bücher während der Aktion ausleihen.
Das Konzept soll vor allem einen zusätzlichen Anreiz schaffen, auch während der schulfreien Wochen regelmäßig zu lesen.
Eine Anmeldung ist nach Angaben der Stadtbibliothek weiterhin möglich.
Begleitprogramm läuft im August
Der LeseSommer besteht nicht ausschließlich aus der Ausleihe.
Die Bibliothek bietet zusätzliche Aktionen an.
Ein Beispiel ist ein Pen-&-Paper-Angebot am 12. August für Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren.
Dabei entwickeln die Teilnehmer eigene Spielfiguren und erleben gemeinsam eine Geschichte, deren Verlauf durch Entscheidungen und Würfel bestimmt wird.
Leseförderung bleibt wichtige Bildungsaufgabe
Hinter dem Ferienprogramm steht ein ernstes Bildungsziel.
Regelmäßiges Lesen verbessert Wortschatz, Textverständnis und Konzentration.
Gerade längere Ferien können dazu führen, dass Kinder weniger mit Büchern und längeren Texten in Kontakt kommen.
Mit dem LeseSommer versucht Fürstenwalde deshalb, Freizeit und Bildungsförderung miteinander zu verbinden.
Quellen
Stadt Fürstenwalde/Spree – Brandenburger LeseSommer 2026.
Stadtbibliothek Fürstenwalde – Ferienprogramm 2026.