Zerstörte Spielgeräte, beschmierte Wände und Müll im öffentlichen Raum verursachen jedes Jahr Kosten. Freital versucht nun, bereits bei Grundschülern anzusetzen. Gemeinsam mit dem Unternehmen peachy360 wurde ein eigenes Zeichen-, Rätsel- und Lernheft entwickelt.

Der Titel lautet „Versteh Mal Sauberes Freital“.

Zwei Grundschulen testen Konzept

Das Projekt wurde zunächst an zwei Freitaler Grundschulen erprobt.

Kinder sollen spielerisch lernen, warum öffentliche Einrichtungen geschützt werden müssen und welche Folgen mutwillige Beschädigungen haben.

Der Ansatz verbindet damit Umweltbildung und Vandalismusprävention.

Schäden kosten die Allgemeinheit Geld

Wenn öffentliche Bänke, Sportgeräte oder Schulhöfe beschädigt werden, muss die Kommune Reparaturen finanzieren.

Das Geld fehlt anschließend für andere Aufgaben.

Ein Beispiel hatte Freital erst im Juli geliefert: Ein neuer Outdoor-Boxsack am Oppelschacht wurde nur wenige Wochen nach seiner Installation mutwillig in Brand gesetzt und schwer beschädigt.

Prävention beginnt lange vor Ordnungsamt und Polizei

Mit dem Schulprojekt setzt Freital bewusst früh an.

Kinder sollen verstehen, dass öffentliche Räume allen gehören und entsprechend behandelt werden sollten.

Ob das Pilotprojekt langfristig auf weitere Schulen ausgeweitet wird, dürfte auch von den Erfahrungen der ersten Phase abhängen.

Quellen

Stadt Freital – Erfolgreiches Pilotprojekt gegen Vandalismus und Vermüllung an zwei Grundschulen, 30. Juli 2026.

Stadt Freital – Vandalismusschaden am Outdoor-Boxsack Oppelschacht.