Welche kleinere Verbesserung Erkner tatsächlich bekommt, sollen in diesem Jahr erneut die Einwohner mitbestimmen. Für den Bürgerhaushalt 2026 wurden 13 Ideen eingereicht. Die Verwaltung hat deren Machbarkeit geprüft. Am 25. August kommt nun eine Bürger-Jury öffentlich zusammen und soll daraus die fünf stärksten Vorschläge für die abschließende Abstimmung auswählen.
Für die Umsetzung des Gewinnerprojektes steht ein Kostenrahmen von maximal 20.000 Euro zur Verfügung.
Ideen reichen von Freizeit bis Infrastruktur
Die eingereichten Vorschläge stammen aus unterschiedlichen Bereichen. Genannt wurden unter anderem Tourismus, Kultur und Freizeit, Infrastruktur, Angebote für Kinder und Jugendliche sowie Maßnahmen für Senioren.
Zu den öffentlich beschriebenen Ideen gehören beispielsweise ein Wasserspielplatz und ein Aufzug an der Trauerhalle auf dem Friedhof.
Nicht jede gute Idee kann allerdings automatisch zur Abstimmung gestellt werden. Sie muss in der Zuständigkeit der Stadt liegen, dem Gemeinwohl dienen, innerhalb des Kostenrahmens bleiben und grundsätzlich binnen eines Jahres umsetzbar sein.
Jury reduziert Auswahl auf fünf Projekte
Die Verwaltung hat ihre fachlichen Stellungnahmen inzwischen veröffentlicht. Diese bilden die Grundlage der Jury-Beratung.
Die Bürger-Jury soll eine Rangliste erstellen und fünf Projekte auswählen. Die Sitzung am 25. August ist öffentlich.
Abstimmung folgt im September
Die endgültige Entscheidung wird anschließend wieder den Einwohnern überlassen.
Die öffentliche Abstimmung ist für September vorgesehen. Eine Möglichkeit zur Stimmabgabe soll es unter anderem beim IRONMAN-70.3-Wochenende geben.
Damit verbindet Erkner ein internationales Großsportereignis mit direkter kommunaler Bürgerbeteiligung.
Quellen
Stadt Erkner: „Bürgerhaushalt 2026 erreicht nächste Phase“, 20. Juli 2026
Stadt Erkner: Bürgerhaushalt 2026 – eingereichte Vorschläge und Prüfungen