Fünf Jahre lang mussten sich Dresdner Kulturfans gedulden. Nun befindet sich der Umbau der Scheune in der Neustadt auf der Zielgeraden. Die Arbeiten sollen im August abgeschlossen werden. Ab dem 18. September wird die Wiedereröffnung des traditionsreichen Kulturzentrums mit einem Partywochenende gefeiert.

Ab dem 20. September soll anschließend der reguläre Veranstaltungsbetrieb starten.

Brandschutz machte Sanierung notwendig

Vor Beginn der Arbeiten war das Gebäude technisch an seine Grenzen gekommen.

Insbesondere der Brandschutz und die Bausubstanz machten eine grundlegende Modernisierung notwendig.

Die Stadt entschied sich deshalb für einen umfassenden Umbau.

Dabei sollte nicht alles Alte verschwinden.

Elemente des bisherigen Hauses wurden bewusst erhalten, damit der Charakter der Scheune trotz Modernisierung erkennbar bleibt.

Photovoltaik und Fassadenbegrünung

Auch energetisch verändert sich das Gebäude.

Zum Projekt gehören unter anderem Photovoltaik und Fassadenbegrünung.

Der Hof wird multifunktional gestaltet.

Darüber hinaus nutzt die Stadt die Scheune als Pilotprojekt für Building Information Modeling, kurz BIM. Dabei werden digitale Gebäudedaten für Planung, Bau und späteren Betrieb verwendet.

Neustadt erhält wichtigen Treffpunkt zurück

Für die Äußere Neustadt besitzt die Scheune besondere Bedeutung.

Sie war über Jahrzehnte Konzertort, Club, Veranstaltungshaus und Treffpunkt unterschiedlicher Szenen.

Die jahrelange Schließung hinterließ deshalb eine spürbare Lücke im kulturellen Leben des Viertels.

Mit der Wiedereröffnung erhält Dresden im September einen seiner bekanntesten alternativen Kulturorte zurück.

Quellen

Landeshauptstadt Dresden – Sanierung städtischer Gebäude und Kulturzentrum Scheune

Scheune Dresden – Informationen zur Wiedereröffnung