Demmin steht am 12. August ein außergewöhnlicher astronomischer Abend bevor. Zunächst schiebt sich der Mond vor einen großen Teil der Sonnenscheibe. Wenige Stunden später erreicht der Sternschnuppenstrom der Perseiden sein Maximum. Die Hansestadt besitzt mit dem Planetarium im früheren Wasserturm sogar eine eigene Sternwarte und damit eine besondere Verbindung zur Astronomie.

Die partielle Sonnenfinsternis ist in großen Teilen Deutschlands sichtbar. Entscheidend ist ein möglichst freier Blick nach Westen, da die Sonne während der stärkeren Phase bereits tief am Horizont steht.

Niemals ohne Schutz in die Sonne sehen

Auch wenn ein großer Teil der Sonnenscheibe vom Mond verdeckt wird, bleibt der Blick in die Sonne gefährlich.

Normale Sonnenbrillen reichen nicht aus. Notwendig sind geprüfte Sonnenfinsternisbrillen oder speziell geeignete Filter.

Danach folgen die Perseiden

In derselben Nacht erreicht der Perseiden-Meteorstrom seinen Höhepunkt.

Die Leuchterscheinungen entstehen, wenn winzige Teilchen aus der Staubspur des Kometen Swift-Tuttle mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eintreten und verglühen.

Planetarium gehört zu Demmins Besonderheiten

Der ehemalige Wasserturm wird heute als Planetarium und Sternwarte genutzt. Moderne Projektionstechnik ermöglicht dort astronomische Bildungsangebote für Familien und Schulklassen.

Eine konkrete öffentliche Sonderbeobachtung für die Sonnenfinsternis ist derzeit allerdings nicht belastbar angekündigt. Der Artikel sollte deshalb nicht den Eindruck erwecken, dass eine solche Veranstaltung bereits feststeht.

Quellen

Hansestadt Demmin: Zeiss-Planetarium und Sternwarte

Astronomische Informationen zur partiellen Sonnenfinsternis und den Perseiden am 12. August 2026