Betrüger versuchen im Raum Chemnitz derzeit erneut, mit emotionalem Druck an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Die Polizeidirektion meldet vermehrt Schockanrufe und andere Telefonbetrügereien. Besonders auffällig ist eine Variante, bei der eine schwere Erkrankung und ein angeblich dringend benötigtes Krebsmedikament als Vorwand genutzt werden.

Daneben traten Täter als falsche Bankmitarbeiter und falsche Polizeibeamte auf.

Nach Angaben der Polizei wäre es in mehreren Fällen beinahe gelungen, an die Ersparnisse der Betroffenen zu gelangen.

Täter setzen Opfer massiv unter Druck

Schockanrufe funktionieren vor allem durch Überraschung und Angst.

Die Angerufenen sollen glauben, ein Angehöriger befinde sich in einer unmittelbaren Notlage.

Zeit für Rückfragen oder Rücksprache mit anderen Familienmitgliedern soll möglichst nicht bleiben.

Niemals spontan Geld übergeben

Die Polizei empfiehlt, bei entsprechenden Forderungen sofort misstrauisch zu werden.

Behörden und seriöse medizinische Einrichtungen verlangen niemals am Telefon die kurzfristige Übergabe hoher Bargeldbeträge an unbekannte Abholer.

Im Zweifel sollte das Gespräch beendet und die betreffende Person über eine bekannte Telefonnummer selbst kontaktiert werden.

Quellen

Polizeidirektion Chemnitz – Polizeiticker vom 6. August 2026