Zwischen Brieselang und Wustermark wird eine stark beschädigte Radverbindung grundlegend erneuert. Entlang der Landesstraße L202 betrifft die Maßnahme rund 2,7 Kilometer zwischen dem Kreisverkehr bei Brieselang und der Abzweigung zur L201. Das Land entschied sich für einen kompletten Neuaufbau, weil Baumwurzeln den bisherigen Asphalt stark beschädigt hatten.
Die Arbeiten gehören zu mehreren Radwegprojekten, die Brandenburg 2026 im Havelland umsetzt.
Wurzeln hatten Fahrbahn aufgebrochen
Wurzelschäden sind auf älteren Radwegen ein verbreitetes Problem.
Wenn sich Wurzeln unter dem Asphalt ausbreiten, entstehen Aufwölbungen und Risse. Für Radfahrer können solche Unebenheiten insbesondere bei höherer Geschwindigkeit gefährlich werden.
Beim Neubau soll deshalb nicht lediglich die obere Asphaltdecke erneuert werden. Ziel ist eine Konstruktion, bei der Wurzeln den Weg künftig nicht erneut so schnell beschädigen.
Verbindung ist für Pendler interessant
Brieselang und Wustermark gehören zum stark wachsenden westlichen Berliner Umland.
Zwischen Wohnorten, Bahnhöfen und Gewerbestandorten gibt es entsprechend viel Pendlerverkehr.
Ein sicherer Radweg kann insbesondere auf kürzeren Strecken eine Alternative zum Auto bieten.
Havelland investiert gleichzeitig an mehreren Stellen
Neben der Verbindung an der L202 wurde im Havelland auch an weiteren Radwegen gearbeitet, unter anderem an der L20 sowie an der B102 zwischen Premnitz und Rathenow.
Damit ist die Brieselanger Strecke Teil einer größeren Erneuerungsrunde im brandenburgischen Radwegenetz.
Quellen
Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg: Radwegesanierungen 2026
Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg: Radweg an der L202 bei Brieselang