Der Berliner Westen bekommt an diesem Wochenende ein neues großes Sommerfest. Am heutigen Freitag startet der „Spandauer Sommer“ im Maselakepark am Havel-Ufer-Quartier. Bis Sonntag verbindet die Veranstaltung Bühnenprogramm, Street Food, Gastronomie, Infostände und Schausteller. Der Eintritt ist an allen drei Tagen frei.
Am Freitag läuft das Fest von 14 bis 22 Uhr. Samstag ist von 12 bis 22 Uhr geöffnet, Sonntag von 12 bis 20 Uhr.
Havel-Ufer wird zum Veranstaltungsort
Der Maselakepark liegt unmittelbar an der Havel und gehört zu einem stark gewachsenen Wohngebiet im Spandauer Norden.
Das Fest bringt damit ein größeres Veranstaltungsformat bewusst nicht in die klassische Altstadt, sondern in ein jüngeres Wohnquartier.
Drei Tage Bühnenprogramm
An allen drei Tagen ist ein Bühnenprogramm vorgesehen.
Dazu kommen unterschiedliche gastronomische Angebote sowie Verkaufs- und Informationsstände. Schausteller ergänzen das Programm.
Dadurch soll die Veranstaltung sowohl Familien am Nachmittag als auch Besucher am Abend ansprechen.
Eintritt bleibt kostenlos
Für ein mehrtägiges Berliner Straßen- beziehungsweise Parkfest ist der kostenlose Eintritt ein wichtiger Faktor.
Gerade Familien können Veranstaltungen mit Eintrittskosten schnell teuer werden, wenn mehrere Personen teilnehmen.
Der Spandauer Sommer setzt deshalb auf freien Zugang und finanziert sich unter anderem über Gastronomie und Verkaufsangebote.
Stadtteilfeste schaffen Begegnungsorte
Spandau gehört flächenmäßig zu den größten Berliner Bezirken.
Zwischen Altstadt, Staaken, Kladow und neuen Wohngebieten liegen teilweise große Entfernungen.
Lokale Feste können deshalb eine besondere Funktion übernehmen: Sie schaffen Treffpunkte in Quartieren, die sonst nicht selbstverständlich als kulturelle Zentren wahrgenommen werden.
Quellen
Hauptstadtkultur Berlin: Spandauer Sommer, 7. bis 9. August 2026