Gerade während der touristischen Hochsaison kann die Notaufnahme des Sana-Krankenhauses Rügen stark gefordert sein. Die Klinik weist deshalb auf einen wichtigen Grundsatz hin: Patienten werden nicht einfach nach der Reihenfolge ihres Eintreffens behandelt. Entscheidend ist die medizinische Dringlichkeit.
Ärzte und Pflegekräfte verwenden dafür ein international etabliertes Ersteinschätzungssystem.
Menschen mit einer kritischen Erkrankung oder Verletzung werden dadurch schneller erkannt und entsprechend priorisiert.
Längere Wartezeit bedeutet nicht, dass niemand zuständig ist
Für Patienten mit weniger dringlichen Beschwerden kann das zu längeren Wartezeiten führen.
Ein später eingetroffener Patient kann früher behandelt werden, wenn sein Gesundheitszustand ernster ist.
Das System soll sicherstellen, dass lebensbedrohliche Fälle keine Zeit verlieren.
Notaufnahme ersetzt keine Hausarztpraxis
Die Klinik weist zugleich darauf hin, dass die Notaufnahme nicht für jede medizinische Beschwerde die richtige Anlaufstelle ist.
Für Erkrankungen außerhalb regulärer Praxisöffnungszeiten steht der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der bundesweiten Nummer 116117 zur Verfügung.
Bei lebensbedrohlichen Notfällen bleibt dagegen die 112 richtig.
Hochsaison erhöht Anforderungen
Rügen zählt im Sommer erheblich mehr Menschen als im Winter.
Damit steigt auch die Zahl möglicher Erkrankungen und Unfälle.
Das Krankenhaus in Bergen übernimmt dabei eine zentrale Rolle für Einwohner und Urlauber der gesamten Insel.
Quellen
Sana-Krankenhaus Rügen – Informationen zur Notaufnahme und Ersteinschätzung.