Das Max-Klinger-Haus im Blütengrund widmet sich am heutigen Dienstag einer Frage, die Kunsthistoriker bis heute beschäftigt: Was geschah nach dem Tod Max Klingers mit seinem umfangreichen persönlichen und künstlerischen Nachlass?

Die Sonderausstellung „Spurensuche. Klingers Nachlass“ ist heute von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Anlass ist das 20-jährige Bestehen des Museums im Max-Klinger-Haus.

Werke gelangten an zahlreiche verschiedene Orte

Ein großer Teil von Klingers Bibliothek, seiner Korrespondenz und Fotosammlung befindet sich heute im Stadtarchiv Naumburg.

Andere künstlerische Arbeiten kamen in das Museum der bildenden Künste Leipzig, in Privatbesitz oder auf den Kunstmarkt.

Noch schwieriger ist die Spurensuche bei Werken anderer Künstler, die Klinger gesammelt hatte. Dazu zählen Arbeiten von Otto Greiner, Adolph Menzel und Francisco de Goya.

Die Ausstellung wurde von der Kunsthistorikerin Dr. Conny Dietrich gemeinsam mit dem ehemaligen Museumsleiter Dr. Siegfried Wagner kuratiert.

Quellen

Saale-Unstrut-Tourismus und Museumsverwaltung Naumburg – „Spurensuche. Klingers Nachlass“, Termin 11. August 2026.

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