Ein Roman führt seinen Autor am 25. August zurück an einen seiner Rechercheorte. Achim Stegmüller liest um 19 Uhr im Regionalmuseum Bad Frankenhausen aus „Der Prozess der Modernisierung“. Der Schriftsteller hatte für das Buch selbst in der Stadt recherchiert und kehrt nun zur öffentlichen Vorstellung zurück.

Stegmüller lebt heute in Kyoto und studierte unter anderem am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Zwischen Erzählung und Essay

Das Museum beschreibt seinen Stil als Verbindung erzählender Passagen mit essayistischen Reflexionen und situativer Komik.

Der Roman erschien im März 2026 und umfasst 180 Seiten.

Bad Frankenhausen wird Teil literarischer Recherche

Besonders interessant für das örtliche Publikum ist der direkte Bezug zur Stadt.

Stegmüller kam für Recherchen nach Bad Frankenhausen. Dadurch ist die Lesung keine beliebig austauschbare Station einer Buchtour.

Tübke und Brueghel als Bezugspunkte

In der Beschreibung des Buches werden auch Bezüge zu Pieter Brueghel und Werner Tübke hergestellt.

Gerade in Bad Frankenhausen ist diese Verbindung naheliegend, weil Tübkes Monumentalgemälde auf dem Schlachtberg das kulturelle Bild der Stadt wesentlich prägt.

Gespräch ergänzt klassische Lesung

Der Abend ist ausdrücklich als Lesung und Gespräch angekündigt. Besucher sollen damit Gelegenheit bekommen, mehr über Entstehung, Recherche und Hintergründe des Romans zu erfahren.

Quellen

Regionalmuseum Bad Frankenhausen: Lesung und Gespräch mit Achim Stegmüller, 25. August 2026