Arnstadt erlebt 2026 nicht nur eine einzelne große Baustelle. Das städtische Bauprogramm verteilt Investitionen auf zahlreiche kleinere und mittlere Projekte – von Brücken und Radwegen über Beleuchtung bis hin zum Brandschutz in den Ortsteilen. Allein mehrere ausgewiesene Einzelmaßnahmen erreichen zusammen ein Volumen von deutlich mehr als einer Million Euro.
470.000 Euro für Brücke am Hainfeld
Zu den größten Projekten gehört die Brücke im Bereich Hainfeld/Angelhäuser Straße.
Für Planung und Bau nennt die Stadt 470.133 Euro. Das Bauwerk wird erneuert, zusätzlich entstehen Fahrbahn, Gehwege und neue Straßenbeleuchtung.
375.000 Euro in Hausen
Für den Ersatzneubau der Fußgängerbrücke an der Hopfenbergstraße in Hausen werden rund 375.000 Euro kalkuliert.
Das Projekt soll noch bis Dezember 2026 umgesetzt werden.
Geraradweg kostet rund 370.000 Euro
Ebenfalls im sechsstelligen Bereich liegt die geplante Sanierung des Geraradwegs.
Dort sind rund 370.000 Euro Baukosten vorgesehen.
Ortsteile erhalten ebenfalls Investitionen
Auch außerhalb der Kernstadt wird gebaut.
Für neue Löschwasserentnahmestellen in Schmerfeld, Branchewinda und Reinsfeld sind jeweils rund 85.000 Euro eingeplant.
Hinzu kommen Straßen- und Gehwegmaßnahmen sowie Arbeiten an Beleuchtungsanlagen.
Kommunale Infrastruktur besteht aus vielen kleinen Teilen
Große Prestigeprojekte ziehen häufig die größte Aufmerksamkeit auf sich.
Der Alltag einer Stadt hängt jedoch ebenso von intakten Brücken, sicheren Gehwegen, funktionierenden Laternen und einer ausreichenden Löschwasserversorgung ab.
Arnstadts Bauprogramm 2026 zeigt genau diese Breite: Viele Projekte sind für sich genommen überschaubar – zusammen bilden sie einen erheblichen kommunalen Investitionsblock.
Quellen
Stadt Arnstadt – Übersicht der Tiefbau- und Infrastrukturmaßnahmen „Wir bauen 2026“.
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