Die Jahre nach der Wiedervereinigung haben Anklam tiefgreifend verändert. Betriebe verschwanden, Arbeitsplätze gingen verloren und viele Einwohner verließen die Region. Gleichzeitig entstanden neue Wohnformen und zahlreiche Investitionen prägten die Innenstadt.

Diese Entwicklung steht im Mittelpunkt eines Vortrags am Dienstag, dem 1. September 2026. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und endet gegen 20 Uhr.

Zweiter Teil einer Veranstaltungsreihe

Der Abend trägt den Titel „Stadt – Mensch – Bau: Anklamer Stadtgeschichte – Selbsterzählt“.

Nach einem ersten Teil über die Jahrzehnte von den 1950er- bis zu den 1980er-Jahren beschäftigt sich die Fortsetzung mit den 1990er-Jahren und der Entwicklung bis in die Gegenwart.

Einwohner sollen eigene Erinnerungen einbringen

Die Veranstalter wollen nicht nur historische Entwicklungen darstellen. Auch persönliche Erfahrungen und Erinnerungen der Besucher sollen in den Abend einfließen.

Damit wird die Stadtgeschichte aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet: aus Sicht von Einwohnern, Stadtplanung, Wirtschaft und Kultur.

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bei der Anklam-Information im RITZ vorgesehen.

Veranstaltet wird der Abend vom Demokratieladen Anklam, der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, dem Museum im Steintor und der Hansestadt Anklam.

Quellen

• Hansestadt Anklam, RITZ und Museum im Steintor: Veranstaltungshinweis „Stadt – Mensch – Bau“, Stand 5. August 2026.